
Paul Schlüter – hier bei einer Preisrecherche für eine Dokumentenkamera - absolvierte seinen Zukunftstag bei seiner Mutter im Team IT-Steuerung.© Stadt Hildesheim
Viele Schülerinnen und Schüler absolvierten ihren Zukunftstag im Azubiprogramm oder bei der Berufsfeuerwehr. Andere erhielten interessante Einblicke in die Arbeitswelt im Bereich Straßenentwurf und -neubau, im Stadtarchiv, in der Stadtbibliothek, in der Informationstechnik oder im Wildgatter.

Zoey (stehend) und Elena absolvierten ihren Zukunftstag in der Stadtbibliothek.© Stadt Hildesheim
Ein Teil der Schülerinnen und Schülern hatte beim Zukunftstag auch die Gelegenheit, einer Begleitperson (Eltern, Verwandte oder Bekannte) direkt am Arbeitsplatz über die Schulter zu schauen. Insgesamt gingen 23 Teilnehmende als Begleitkinder in andere Bereiche des vielfältigen Aufgabenspektrums der Stadtverwaltung. Auch im Azubi-Programm waren 18 Schülerinnen und Schüler unterwegs und erhielten Informationen über die vielfältigen Ausbildungsberufe bei der Stadt Hildesheim. Bei der traditionellen Rathausrallye konnten die Kinder ihr Wissen unter Beweis stellen.

Archivmitarbeiter Harald Braem zeigt Hisham Hadi Omer die Arbeit mit historische Zeitungen.© Stadt Hildesheim
Hintergrund
Der Zukunftstag für Mädchen und Jungen soll nachhaltig dazu beitragen, geschlechtsspezifisches Berufswahlverhalten aufzubrechen. In Niedersachsen ist der Tag seit 2006 unter diesem Begriff bekannt, zuvor war es der „Girls Day". Der Zukunftstag wird für die Klassen 5 bis 9 in allgemeinbildenden Schulen angeboten. Schülerinnen und Schüler erhalten an diesem Aktionstag Einblicke in verschiedene Berufe, die geeignet sind, das traditionelle, geschlechtsspezifisch geprägte Spektrum möglicher Berufe für Mädchen und Jungen zu erweitern.