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Ostend und Umgebung / Steingrube gesendet am 27.11.2025

Newsletter: Kampfmittelsondierung an der Steingrube

Umgestaltung der Grünfläche Steingrube erfordert umfangreichere Kampfmittelsondierung

Die Umgestaltung der Grünfläche am Ehrenmal an der nördlichen Steingrube ist der letzte Mosaikstein der seit 2014 in verschiedenen Abschnitten vorgenommenen Umgestaltung der gesamten Grünanlage, die einen hohen Stellenwert als innerstädtisches Freizeit- und Naherholungsgebiet einnimmt. Wie auch schon bei den anderen Bauabschnitten musste davon ausgegangen werden, dass auch an der Grünfläche am Ehrenmal umfangreiche Kampfmittelsondierungen als vorbereitende Maßnahmen notwendig sind. Im Zuge der Planung wurden daher Anfragen beim Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) zu Kriegseinwirkungen in diesem Gebiet eingeholt. In Abstimmung mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Hannover erfolgten bauaushubbegleitende Arbeiten und Bohrlochsondierungen und punktuelle Baugrunduntersuchungen. Hierbei ergaben sich mehrere Verdachtspunkte, die weitere Sondierungen und die Fällung einiger Bestandsbäume (Linden) erforderlich machen, da ansonsten keine Kampfmittelfreiheit garantiert werden kann und die Bäume nicht standsicher erhalten werden können. Einige der Bäume sind allerdings in ihrer Vitalität ohnehin vorgeschädigt.

Ob die zusätzlich notwendigen Arbeiten zu einer Verzögerung im gesamten Bauablauf führen, der im Herbst 2026 abgeschlossen sein soll, kann im Moment nicht verlässlich gesagt werden. Es gibt jedoch derzeit keinen Stillstand, da im Bereich zur nördlichen Steingrube weitergearbeitet werden kann. Nur im Bereich des Ehrenmals werden bis zur endgültigen Klärung keine Arbeiten ausgeführt. Es müssen Ausschreibungen für bisher nicht eingeplante Maßnahmen erstellt werden, damit Angebote für das Brechen des Materials, für die Verfüllung und weitere Nebenarbeiten eingeholt werden können. Es müssen ca. 800 bis 1000 m² Bodenaushub untersucht werden. Das Bauschutt-Bodengemisch soll unter Kampfmittelbegleitung aufgenommen, sortiert und bearbeitet werden. Ungeeignetes und ggf. gefährliches Material wird entsorgt, Bauschutt gebrochen und als Unterbau wieder eingebaut. Die fehlende Restmenge wird durch geeignetes Material ersetzt und mit Oberboden abgedeckt.

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