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Vorlage - 21/156  

Betreff: Sachstand Haushaltsbegleitbeschlüsse 2020
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilungsvorlage
Verfasser:Wagner, Lene
Federführend:Stabsstelle Kultur und Stiftungen Bearbeiter/-in: Wulfes, Laura
Beratungsfolge:
Ausschuss für Kultur und Demographie Information
01.06.2021 
Sitzung des Ausschusses für Kultur und Demographie zur Kenntnis genommen   

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

Sachverhalt:

 

Mit Beschluss 20/440 vom 21.12.2020 wurden vom Rat per Änderungsliste zahlreiche Haushaltsbegleitbeschlüsse gefasst, die u.a. den Kulturbereich betreffen. Im Folgenden nimmt die Verwaltung zu Ziff. VIII der Änderungsliste mit zahlreichen mit Frist versehenen Beschlüssen Stellung und informiert über den Sachstand.

 

VIII Zukunftsvertrag freie Kultur/Plan B Kulturhauptstadt/Cultural Hub

 

Trotz einer grandiosen Bewerbung um den Titel "Europäische Kulturhauptstadt 2025" ist Hildesheim im Titelrennen knapp gescheitert. In beiden Bewerbungsbüchern, den sogenannten BidBooks, sind eine Vielzahl von Ideen aufgeführt, um die gesamte Kulturlandschaft in Stadt und Landkreis Hildesheim neu zu beleben. Auch im Hinblick auf ein sinnvolles und nachhaltiges Kulturentwicklungskonzept für den Bereich der Stadt Hildesheim ist es wichtig, möglichst viel Gutes aus dem Bewerbungsprozess umzusetzen. Der Vorschlag der Stadtverwaltung, mit dem Cultural HUB eine zentrale Kulturanlaufstätte am Angoulêmeplatz zu schaffen, hat Charme.

 

Letztendlich ist es allerdings wichtig, dass bei allem zukünftigem Handeln die gesamte Kulturszene und vor allem auch die freie Kulturszene Hildesheim, fest in künftige Entscheidungen und Planungen eingebunden wird. Es gilt unter Einbeziehung aller Kräfte einen aktuellen und neuen Kulturentwicklungsplan auf den Weg zu bringen und dabei auch, wie im Zuge der Bewerbung, den Landkreis mitzunehmen. Neben der Umsetzung der Projektideen aus der Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 soll dauerhaft eine nachhaltige Finanzierung der freien Kulturszene geschaffen werden. Daraus ergibt sich der nachfolgende Antrag/Auftrag:

 

1. Im Rahmen eines Dialoges mit den gebildeten städtischen Kulturnetzwerken erstellt die Verwaltung Lösungen bzw. Konzeptionen für eine auskömmliche, dauerhafte Finanzierung der freien Kulturszene in Hildesheim. Ergebnisse sind den zuständigen Gremien bzw. Fachausschüssen bis zur Sommerpause 2021 vorzulegen.

 

Auch in der Verwaltung besteht der Wunsch, die Hildesheimer Kulturszene bestmöglich zu fördern und zu unterstützen. Angesichts der Haushaltslage werden jedoch wesentliche Aufwüchse bei der kommunalen Kulturförderung - auch über den Zukunftsvertrag mit dem Land Niedersachsen hinaus - schwer zu realisieren sein.  Deswegen gilt es einerseits, im Rahmen der vorhandenen Budgets für einen bestmöglichen, an kulturpolitischen Leitlinien orientierten Einsatz der Mittel zu sorgen und gemeinsam mit den kulturellen Einrichtungen einen realistischen Handlungsrahmen innerhalb der eng gesteckten Grenzen zu erarbeiten. Zum anderen müssen kreative Lösungen und auch Partner gefunden werden, um die Situation der Kulturszene strukturell zu verbessern. Als Grundlage soll eine übersichtliche Bestandsaufnahme der bisherigen Fördersituation dienen, an der die Verwaltung arbeitet.

 

Neben der Unterstützung der Hildesheimer freien Kulturszene sieht die Verwaltung weitere Herausforderungen. So ist beispielsweise die vielfältige Stadtgesellschaft im bestehenden Kulturangebot noch nicht ausreichend repräsentiert. Intensiv muss daran gearbeitet werden, Zugangsbarrieren weiter abzubauen und gerechtere Chancen zur kulturellen Teilhabe zu schaffen. Hinzu kommen Aufgabenstellungen, die jenseits der Einflussmöglichkeiten der einzelnen freien kulturellen Akteure liegen, z.B. ein verbessertes Kulturmarketing, die Vermittlung des UNESCO Welterbes oder auch die Unterstützung ehrenamtlicher Strukturen und der Breitenkultur (siehe auch Kulturstrategie Hildesheim 2030).  

 

Selbstverständlich ist es Aufgabe der Verwaltung, sich diesen Herausforderungen aktiv zu stellen und dabei die gesamte Bandbreite des Kulturschaffens in der Stadt im Blick zu behalten. Es wird sich hier aus Verwaltungssicht jedoch um einen langfristigen Prozess handeln. Auch ist nicht zu erwarten, dass Entscheidungen im Konsens mit sämtlichen Betroffenen gefällt werden können.

 

Zur Begleitung dieses Prozesses wurde das Gremium Kultur-Dialog im Frühjahr 2021 wieder eingesetzt. Seine Aufgabe ist es u.a., orientiert an der Kulturstrategie Hildesheim 2030 den Ausschuss für Kultur und Demographie hinsichtlich der o.g. Themen zu beraten.

 

2. Die Stadtverwaltung stellt über das Kulturbüro kurzfristig eine Liste mit Projekten aus den beiden BidBooks zusammen, die sie plant, zunächst in 2021 umzusetzen. Die Kosten für die Umsetzung der Projekte müssen im Hinblick auf die im Haushalt 2021 verankerten Mittel für das Kulturbüro ausreichend gegenfinanziert sein.

 

Die Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas beinhaltete eine Gesamtkonzeption für ein über sechs Jahre angelegtes umfangreiches Kulturprogramm mit zahlreichen einzelnen Projekten, aber auch strukturell und langfristig angelegten Maßnahmen. Die Kulturprojekte sind grundsätzlich mit Blick darauf konzipiert, im Jahr 2025 "Kulturhauptstadt Europas" zu sein, mit der entsprechenden internationalen Aufmerksamkeit, einem großen touristischen Interesse und einem Gesamtvolumen von ca. 70 Mio. . Die in den Bewerbungsbüchern beschriebenen Projekte sind entsprechend große oder mittelgroße Vorhaben, die einen mehrjährigen Vorlauf beinhalten. Von daher ist es nicht ohne weiteres möglich, einzelne Projekte aus dem Konzept herauszulösen und im Jahr 2021 umzusetzen. Es gilt vielmehr, die Projektkonzeptionen an die veränderte Situation anzupassen. Hierzu bedarf es neuer Projektformate und Strategien. Die Verwaltung wirbt deswegen - auch bei den Kommunen im Landkreis und dem Landkreis Hildesheim - weiterhin dafür, in einer längerfristigen regionalen Kooperation auf ein Festivalformat hinzuarbeiten, in dessen Rahmen dann zahlreiche einzelne Projekte eine große Bühne finden können. Als Vorbild mag das Stadtjubiläum im Jahr 2015 dienen. Neben diesem langfristigen Ziel sollen jedoch einzelne Vorhaben zeitnah zur Umsetzung kommen, mit veränderten Projektkonzeptionen und nicht zuletzt abhängig von verfügbaren Finanzierungsquellen.

 

Zur Planung dieser Vorhaben ist derzeit im Kulturbüro eine Projektstelle angesiedelt (das "Projektbüro"). Ein Sachkostenbudget i.H.v. 60.000,- € ist für das Jahr 2021 vorgesehen. Anhand der bereits im Ausschuss für Kultur und Demographie dargestellten übergeordneten Betätigungsfelder wird im Folgenden ein Überblick zu den bisherigen Planungen und Aktivitäten gegeben, die in Zusammenarbeit mit diversen Partnerinnen und Partnern entstehen.

 

 

a)    Stadt-Land-Kuss. Kulturerlebnistage im Hildesheimer Land:

 

Gemeinsam mit dem Kulturbüro des Landkreises und den Kulturnetzwerken aus Stadt und Landkreis wurde ein Antrag im Neustart-Förderprogramm des Bundes "Kultursommer 2021" für das Projekt "Stadt-Land-Kuss.Kulturerlebnistage im Hildesheimer Land" gestellt. Als Vorbild für das Projekt kann das BidBook-Projekt "Capital for a Day" dienen.

 

Aus dem Projektantrag:

"Am Wochenende vom 1. bis 3. Oktober finden die Kulturerlebnistage im Landkreis Hildesheim (LK) statt. Dann sind die 275.000 Einwohnerinnen und Einwohner der 17 Kommunen und der Stadt Hildesheim eingeladen, an vorher noch nie bespielten öffentlichen Orten interessante, verrückte, außergewöhnliche, inklusive, rasante, leise und laute, kleine und große Veranstaltungen zu genießen. Bei diesen wirken regionale freie Künstlerinnen und Künstler sowie professionelle Kulturschaffende, aber auch ehrenamtlich organisierte Vereine, Kommunalverwaltungen, Organisationen und Initiativen mit. Reichtum und Lebendigkeit der regionalen Kulturszene werden für ein breites Publikum erlebbar."

Das Gesamtvolumen beträgt 280.000,- €, davon werden 40.000,- € seitens des Landkreises und 16.000,- € von den Kommunen eingesetzt (Stadt Hildesheim im Rahmen des Projektbudgets "Plan B": 8.000,- €), beim Bund sind 224.000,- € beantragt. Mit der Entscheidung wird Ende Mai 2021 gerechnet.

 

b) Im Nachgang zu den Kulturhauptstadtbewerbungen soll die Kooperation mit der Stadt und Region Hannover intensiviert werden.

 

Auf der Grundlage des Bewerbungsprozesses verfügen Hildesheim und Hannover über innovative Konzepte, um Kultur für die Gestaltung gesellschaftlicher und strukturpolitischer Fragestellungen (Resilienz, gesellschaftlicher Dialog, Nachhaltigkeit, Innovationskraft uvm.) in Wert zu setzen. Sie sind mit internationalen Netzwerken verbunden, in denen sie sich als ambitionierte Kulturstandorte ins Spiel gebracht haben. Auch das kulturtouristische Potential, das in den Bewerbungen angelegt ist, gilt es auszuschöpfen. Zu diesen Zwecken planen Hildesheim und Hannover künftig eng zu kooperieren.

 

Im Rahmen des sog. "Deutschen Frühling Estland", ein Format des kulturellen Austauschs, der deutschen Botschaft und des Goethe-Instituts in Tallin, in Kooperation mit dem Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur, fand eine gemeinsame digitale Diskussionsveranstaltung zur Nachhaltigkeit beider Bewerbungen im Austausch mit Expertinnen und Experten aus Deutschland und Estland statt. Gemeinsam arbeiten die Städte an einer Konkretisierung von Projektideen, für die eine Kofinanzierung durch das Land Niedersachsen erhofft wird.

 

c)    Kulturelle Quartiersentwicklung:

 

Eine Zukunftsvision in den Bewerbungsbüchern, die gemeinsam mit lokalen Akteuren entwickelt worden war, lautete: Die Hildesheimer Nordstadt wird ein Quartier der kulturellen Teilhabe. Bestandteile dieser Ideen konnten nunmehr in einen Förderantrag Eingang finden, die Ende Mai 2021 auf den Weg gebracht werden. So plant die Gemeinwesenarbeit der Lebenshilfe in der Nordstadt, in Kooperation mit Kufa und Job-Center, ihre kulturellen Aktivitäten zur Beteiligung breiter Bevölkerungskreise zu intensivieren und zu verstetigen.

 

Förderanträge für jeweils dreijährige Projektphasen sind beim Land Niedersachsen gestellt, die Stadt Hildesheim plant, sich im Falle des Zuschlags mit einem Zuschuss i.H.v. je 7.000,-€ jährlich über drei Jahre am geforderten Drittmittelanteil zu beteiligen - also 7.000,- €/Jahr * 3 Jahre = 21.000,- € (finanziert über das Budget für kulturelle Projektförderung der Stabsstelle Kultur und Stiftungen).

 

 

 

d)    Kooperation mit Chemnitz 2025:

 

Das Projektbüro ist derzeit im Austausch mit Mitarbeitenden des Kulturhauptstadt-Teams der Stadt Chemnitz, um Möglichkeiten der Kooperation zu entwickeln. Ziel ist, eine gemeinsame Absichtserklärung auf den Weg zu bringen und sowohl in den Jahren vor 2025 als auch im Kulturhauptstadtjahr selbst zu kooperieren.

 

e)    Bauhaus Rerouted:

 

Beide BidBooks enthalten das Projekt "Bauhaus Rerouted" als Kooperationsvorhaben von der Universität Hildesheim, der HAWK und dem Fagus-Werk. Ende letzten Jahres hat die EU-Kommission die Initiative "Neues Europäisches Bauhaus" ins Leben gerufen - ein Programm zur Entwicklung von kulturellen, ästhetischen Lösungen für die gegenwärtigen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem sog. "Neuen Grünen Deal". Die Projektstelle sieht Potential, das Projekt "Bauhaus Rerouted" im Hinblick auf dieses Programm weiterzuentwickeln und zu realisieren. Dazu werden derzeit Gespräche mit den Partnerinnen und Partnern geführt, um das Interesse auszuloten und ggf. eine Konzeptentwicklung (Laborphase) in Gang zu bringen.

 

f)    Umsetzung und Unterstützung von Projekten aus der Bewerbungsphase:

 

Das Projektbüro begleitet und unterstützt Projekte, die im Rahmen der Bewerbung entstanden sind und für die eine zeitnahe Umsetzung vorgesehen war. Dies sind aktuell die Produktion des Magazins und eine Release-Veranstaltung zum Projekt "Handle with Care" des Projektbüros Hildesheim 2025, sowie die Veranstaltung "Re[‚ru:]ting transeuropa", eine Podiumsdiskussion mit ehemaligen Leitungen des studentischen transeuropa-Festivals im Rahmen seiner diesjährigen (Jubiliäums-)Ausgabe.

 

3. Die Verwaltung bzw. das Kulturbüro legt bis zum 28.02.2021 eine Konzeption für die Aufteilung der Mietflächen und die geplante Nutzung für das sog. Cultural HUB vor. Ebenso sollte dargestellt werden, wie sich das Cultural HUB zukünftig wirtschaftlich tragen soll und welche Kosten der Stadt Hildesheim monatlich bzw. jährlich durch die Anmietung und Nutzung der Flächen entstehen. Weiterhin wird gebeten, einen konkreten Zeitplan darzulegen, wann das Kulturbüro in das Cultural HUB einziehen soll.

 

Die Idee zum Cultural Hub entstand im Rahmen der Kulturhauptstadtbewerbung. Die Immobilie am Angoulêmeplatz 2 soll zu einem Ort entwickelt werden, an dem die Kultur- und Kreativszene der Stadt Räumlichkeiten zur (Zusammen-)Arbeit und Begegnung findet. Hier sollen Beratungsangebote für (freie) Kulturschaffende ebenso angesiedelt sein wie Veranstaltungsräumlichkeiten und Gastronomie. Insbesondere, aber nicht ausschließlich, richtet sich der Cultural Hub an die Absolventinnen und Absolventen der kreativen Studiengänge der hiesigen Hochschulen. Synergien und kreative Verbindungen sollen durch die Vermietung von Räumlichkeiten an verschiedene Kulturelle Akteure entstehen - so sollen auch die Kulturbüros von Stadt und Landkreis nach Möglichkeit hier einen Platz finden. Die Stadt Hildesheim erhält für das Projekt eine Anschubförderung durch das Land Niedersachsen. Derzeit ist eine über dieses Förderprogramm finanzierte Projektstelle damit befasst, gemeinsam mit unterschiedlichen Partnern das Nutzungs-, (privaten) Betreiber- und Finanzierungskonzept auszuarbeiten. Bisher ist dieses Konzept noch nicht final, da es natürlich auch auf die Bedürfnisse zukünftiger Nutzerinnen und Nutzern sowie Mieterinnen und Mietern zuzuschneiden ist. Die Verwaltung bittet um Verständnis, dass sie zu diesem Zeitpunkt keinen Zwischenstand vorlegt, der sich womöglich im Laufe der weiteren Verhandlungen noch deutlich verändern wird.

 

4. Die Stadtverwaltung wird gebeten, kurzfristig in Gespräche mit der Landkreisverwaltung ggf. auch der Landkreispolitik einzutreten, um sicherzustellen, dass für die Umsetzung der o. g. gemeinsamen Projekte auf Seiten des Landkreises und der Landkreiskommunen auch weiterhin ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden ("Provinzansatz"). Hierzu sollte möglichst kurzfristig ein Nachtrag zu der bisherigen Kooperationsvereinbarung zur Bewerbung von Hildesheim als Europäische Kulturhauptstadt 2025 erstellt werden. Zu dem jeweiligen Stand der Dinge wird die Verwaltung gebeten, in den Fachausschüssen im Februar 2021 zu berichten.

 

Die Stadt Hildesheim befindet sich in intensiven Gesprächen mit Landkreis und Landkreiskommunen. Die Kooperation in Sachen "Kulturerlebnistage" ist ein wichtiger Schritt. Nach wie vor ist die Absicht der Stadt, diese Zusammenarbeit wieder zu verstetigen und weitere gemeinsame Projekte, wie z.B. ein größeres Festivalformat, auf den Weg zu bringen (s.o.)

 

5. Neben dem o. g. Zukunftsvertrag für die freie Kultur, dem Nutzungskonzept für das Cultural HUB und der Auflistung der umzusetzenden Projekte geht die Politik davon aus, dass der bisherige Kulturentwicklungsplan aktualisiert und fortgeschrieben wird. Eine Vorlage des neuen Kulturentwicklungsplanes, verbunden mit den dort darzustellenden finanziellen Mitteln, die zur Umsetzung benötigt werden, soll in den Fachausschüssen bis zum 30.05.2021 erfolgen.

 

Die Kulturstrategie Hildesheim 2030 wurde im Sommer 2019 beschlossen. Im Beschluss wurde auch ein Verfahren festgelegt, das eine Fortschreibung in einem fünfjährigen Zyklus vorsieht. Da die Kulturstrategie bewusst unabhängig vom Erreichen des Titels Kulturhauptstadt Europas konzipiert wurde, sieht die Verwaltung keine Notwendigkeit, sie nun verfrüht anzupassen. Auch verfügt die Verwaltung nach zwei Jahren noch nicht über genug Erfahrungen aus der Umsetzung, um Schlüsse für eine Fortschreibung ziehen zu können. Zahlreiche Maßnahmen zur Umsetzung der Strategie wurden bereits - sowohl innerhalb des Kulturhauptstadtprozesses als auch darüber hinaus - angegangen. Eine Berichterstattung hierzu soll in einer der kommenden Ausschusssitzungen erfolgen. Zur Begleitung der strukturierten Umsetzung der Kulturstrategie hat das Gremium Kultur-Dialog seine Arbeit wiederaufgenommen. Hier sollen Prioritätensetzungen vorgenommen und weitere Maßnahmen als Vorschläge für den Ausschuss für Kultur und Demographie entwickelt werden.

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Anlage/n:

 

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